Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2026
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Claudius Digital, Inhaber Maxim Claudius, Espenhof 17, 30659 Hannover (im Folgenden „Claudius Digital“) und seinen Auftraggebern.
Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an Personen und Unternehmen, die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden nicht geschlossen.
Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn Claudius Digital ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
2. Leistungen
Claudius Digital erbringt Leistungen rund um die Gewinnung von Kundenanfragen, insbesondere Konzeption von Angeboten, Erstellung und Betreuung von Werbeanzeigen auf Meta-Plattformen (Facebook, Instagram), Formulare, Landingpages, Kundenportal, Automationen, Beratung und strategische Begleitung. Der genaue Umfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
Claudius Digital erbringt die Leistungen sorgfältig und nach aktuellem Stand. Geschuldet ist die vereinbarte Tätigkeit, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wie eine bestimmte Zahl an Anfragen, Terminen, Abschlüssen oder Umsätzen. Etwas anderes gilt nur, wenn im Angebot ausdrücklich eine Garantie vereinbart ist; dann gelten deren dort genannte Bedingungen.
Das Werbebudget für die Anzeigen zahlt der Auftraggeber direkt an den jeweiligen Plattformbetreiber. Es ist nicht Teil der Vergütung von Claudius Digital.
3. Mitwirkung des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle nötigen Informationen, Zugänge, Inhalte und Freigaben rechtzeitig bereit und sorgt dafür, dass er die Rechte an gelieferten Inhalten (z. B. Bilder, Videos, Logos, Kundenstimmen) besitzt. Er ist für die inhaltliche und rechtliche Richtigkeit seiner Angebote, Aussagen und Pflichtangaben verantwortlich, insbesondere für berufsrechtliche Vorgaben seiner Branche.
Kommt der Auftraggeber seiner Mitwirkung nicht nach, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Der Vergütungsanspruch von Claudius Digital bleibt bestehen.
Eingehende Anfragen bearbeitet der Auftraggeber selbst und zeitnah. Für den Umgang mit den Daten seiner Interessenten ist der Auftraggeber datenschutzrechtlich mitverantwortlich; soweit Claudius Digital personenbezogene Daten in seinem Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
4. Vertragsschluss und Laufzeit
Ein Vertrag kommt durch die Annahme eines Angebots in Textform (z. B. per E-Mail, elektronischer Annahme oder Nachricht) zustande.
Die Laufzeit ergibt sich aus dem Angebot. Während der vereinbarten Mindestlaufzeit ist eine ordentliche Kündigung ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.
5. Vergütung und Zahlung
Die Vergütung ergibt sich aus dem Angebot. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.
Rechnungen sind innerhalb von sieben Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist. Laufende Vergütungen werden im vereinbarten Rhythmus im Voraus berechnet.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen für Geschäfte zwischen Unternehmern (§ 288 BGB). Claudius Digital darf laufende Leistungen bis zum Zahlungsausgleich aussetzen, nachdem der Auftraggeber in Textform darauf hingewiesen wurde. Bereits erbrachte Leistungen sind in jedem Fall zu vergüten.
6. Nutzungsrechte
An den für den Auftraggeber erstellten Arbeitsergebnissen (z. B. Anzeigen, Texte, Designs, Videos, Formulare) erhält der Auftraggeber mit vollständiger Zahlung ein einfaches, zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Bis dahin verbleiben die Rechte bei Claudius Digital.
Werkzeuge, Vorlagen, Abläufe, Software und das Kundenportal von Claudius Digital bleiben dessen Eigentum. Der Auftraggeber darf sie nur während der Vertragslaufzeit nutzen.
Claudius Digital darf die Zusammenarbeit und anonymisierte oder vom Auftraggeber freigegebene Ergebnisse als Referenz nennen, sofern der Auftraggeber nicht widerspricht.
7. Haftung
Claudius Digital haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Claudius Digital nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Für Entscheidungen, Ausfälle, Sperrungen oder Richtlinienänderungen der Werbeplattformen (z. B. Meta) haftet Claudius Digital nicht, soweit es diese nicht zu vertreten hat.
8. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien behandeln alle vertraulichen Informationen aus der Zusammenarbeit vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus. Claudius Digital verarbeitet personenbezogene Daten nach den geltenden Datenschutzgesetzen. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
9. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist Hannover, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Änderungen dieser AGB teilt Claudius Digital dem Auftraggeber in Textform mit. Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge weist Claudius Digital in der Mitteilung gesondert hin.
Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.