Maxim Claudius Blog
Von Maxim ClaudiusAktualisiert am 21.10.20265 Min. Lesezeit

Meta Ads Kosten: was Werbung für Vertriebe wirklich kostet

KURZ GESAGTMeta Ads kosten so viel, wie du als Budget festlegst, und das Geld geht direkt an Meta. Über alle bisherigen Kampagnen meiner Partner kostet eine Kaufanfrage 18 bis 60 €. Entscheidend ist aber nicht der Preis pro Anfrage, sondern was dich ein Termin und ein Kunde kosten.

Wie viel kosten Meta Ads?

Meta Ads kosten genau das Budget, das du festlegst, denn Meta rechnet nach Reichweite ab und du bestimmst die Obergrenze.

Es gibt keinen festen Preis und keine Mindestlaufzeit. Du legst fest, wie viel pro Tag oder pro Monat ausgegeben werden darf, und Meta verteilt das Geld auf die Ausspielung deiner Anzeigen. Was du dafür bekommst, also wie viele Menschen deine Anzeige sehen und wie viele davon anfragen, hängt von deiner Zielgruppe, deinem Angebot und deinen Anzeigen ab.

Die Kosten bestehen deshalb aus zwei Teilen, die du sauber trennen solltest:

Wenn dir jemand einen Gesamtpreis nennt, frag immer nach, wie viel davon wirklich bei Meta ankommt.

Welches Budget ist sinnvoll?

Das sinnvolle Budget ergibt sich rückwärts aus deinem Ziel, nicht aus einer Faustzahl.

Wie viele Neukunden willst du im Monat? Wie viele Termine brauchst du dafür? Wie viele Anfragen brauchst du für diese Termine? Daraus wird ein Budget. Genau diese Rechnung macht der Potenzial-Rechner auf meiner Startseite mit deinen eigenen Werten.

Wichtig ist außerdem, dass das Budget groß genug ist, um in überschaubarer Zeit genug Anfragen zu bringen. Wer mit sehr wenig Geld startet, wartet lange auf aussagekräftige Zahlen und trifft in der Zwischenzeit Entscheidungen aus dem Bauch.

Kosten pro Lead berechnen

Kosten pro Lead = Werbeausgaben geteilt durch die Zahl der Anfragen im selben Zeitraum.

Ein Rechenbeispiel: 600 € Ausgaben, 24 Anfragen. Das ergibt 25 € pro Anfrage. So weit ist das einfach. Die Fehler passieren bei der Frage, welchen Zeitraum du nimmst.

Was eine Anfrage in echten Kampagnen kostet

Über alle bisherigen Kampagnen meiner Partner kostet eine Kaufanfrage zwischen 18 und 60 €.

Werte über alle Kampagnen meiner Partner:

~25 %Terminquote im Schnitt
1.000+Kaufanfragen über alle Kampagnen
18–60 €Spanne über alle Kampagnen

Werte aus den Kampagnen meiner Partner. Kein Versprechen, dein Wert hängt von Angebot und Zielgruppe ab.

Die Spanne ist groß, weil Zielgruppen, Produkte und Angebote sehr unterschiedlich sind. Eine Anfrage für eine private Krankenversicherung ist etwas anderes als eine Anfrage für eine Baufinanzierung oder ein Coaching.

Warum der Preis pro Lead in die Irre führt

Der Preis pro Lead ist keine Zielgröße, weil eine billige Anfrage, die nie zum Termin wird, am Ende die teuerste ist.

Eine Anfrage für 80 €, aus der in drei von zehn Fällen ein Kunde wird, schlägt jede Anfrage für 25 €, aus der nie jemand abschließt. Deshalb schauen wir immer auf die ganze Kette: Preis pro Anfrage, Terminquote, Abschlussquote, Umsatz pro Kunde.

Am Ende zählt deshalb nicht der Preis pro Anfrage, sondern der Umsatz pro eingesetztem Euro Werbebudget.

Ein Beispiel dafür, wie der Preis allein täuscht: Am Anfang einer Kampagne sind die Anfragen oft auffällig günstig. Das liegt daran, dass Meta zuerst Menschen erreicht, die dich schon kennen oder deiner Seite folgen. Sobald die Kampagne in kältere Zielgruppen geht, steigt der Preis. Das ist kein Fehler, sondern normal.

Die Anlaufphase: was du einplanen musst

In den ersten Tagen lernt Meta noch, wem es deine Anzeige zeigt, und die Zahlen schwanken stark.

Am Anfang kommen oft erst wenige Anfragen. Meta spricht von einer Lernphase: Das System sammelt erst Daten darüber, wer auf deine Anzeige reagiert.

Daraus folgt eine wichtige Regel: Jede größere Änderung startet das Lernen neu. Wer in den ersten Wochen ständig Budget, Zielgruppe und Anzeigen umbaut, bezahlt die Anlaufphase immer wieder. Plötzliche große Budget-Sprünge bringen die Auslieferung ebenfalls durcheinander. Lieber in kleinen Schritten erhöhen.

Warum zu viele Eingriffe teuer werden

Zu viele Änderungen in kurzer Zeit machen Meta Ads spürbar teurer.

Jeder Eingriff verändert das, was Meta gerade gelernt hat. Wer täglich neue Zielgruppen, Budgets und Anzeigen ausprobiert, sieht oft steigende Preise und schwankende Zahlen und greift dann noch öfter ein. Besser ist es, eine Änderung zu machen, ihr Zeit zu geben und erst dann die nächste zu planen. Eine einzelne Anzeige solltest du erst bewerten, wenn genug Geld auf ihr gelaufen ist, dass die Zahlen etwas aussagen.

Woran du siehst, ob die Kosten stimmen

Drei Fragen zeigen dir früh, ob deine Kosten im grünen Bereich sind: Erreicht die Anzeige genug Menschen, fragen genug davon an, und werden die Anfragen zu Terminen?

Ob du ein Sofortformular oder eine eigene Seite nutzt, verändert die Kosten übrigens deutlich. Mehr dazu in Facebook Lead Ads: Formular oder Landingpage.

Kosten, die nicht auf der Rechnung stehen

Neben dem Werbebudget kosten Meta Ads vor allem Zeit: für Anzeigen, für die Auswertung und für das Telefonieren.

Jede Anfrage will schnell angerufen werden, jede Anzeige braucht irgendwann einen Nachfolger, und die Zahlen wollen regelmäßig gelesen werden. Wer das nicht einplant, hat am Ende zwar Anfragen, aber keine Zeit, sie zu nutzen. Rechne deshalb bei der Planung nicht nur in Euro, sondern auch in Stunden pro Woche.

Selbst machen oder machen lassen?

Selbst machen spart die Dienstleistung, kostet aber Zeit und meist auch Lehrgeld im Werbebudget.

Ein Werbekonto ist schnell angelegt. Was Zeit kostet, sind Angebot, Anzeigen, Filterfragen, Auswertung und das Wissen, wann man eingreift und wann nicht. Wer das selbst lernen will, sollte das Lehrgeld einplanen. Wer lieber am Telefon mit Interessenten spricht, ist mit einer Begleitung oft schneller. In beiden Fällen gilt: Das Werbebudget gehört dir und läuft über dein Konto. So behältst du die Kontrolle über Geld, Daten und Anzeigen.

Häufige Fragen

Wie viel Budget brauche ich für Meta Ads mindestens?

Eine feste Untergrenze gibt Meta nicht vor. Je kleiner das Budget, desto länger dauert es aber, bis genug Anfragen für eine Entscheidung zusammenkommen.

Wie berechne ich die Kosten pro Lead?

Teile die Werbeausgaben durch die Zahl der Anfragen im selben Zeitraum. Aus 600 € und 24 Anfragen werden 25 € pro Anfrage.

Was kostet ein Lead für Finanzberater über Meta Ads?

In den Kampagnen meiner Partner kostet eine Kaufanfrage zwischen 18 und 60 €. Der Wert hängt stark von Zielgruppe, Produkt und Angebot ab.

Warum sind die ersten Leads so günstig und danach teurer?

Am Anfang erreicht Meta oft Menschen, die dich schon kennen. Sobald die Kampagne kältere Zielgruppen erreicht, steigt der Preis. Das ist normal.

Zahle ich das Werbebudget an die Agentur?

Bei mir nicht. Das Werbebudget zahlst du direkt über dein eigenes Werbekonto an Meta. Die Dienstleistung ist davon getrennt.

Wann sollte ich eine Anzeige abschalten?

Erst wenn genug Geld auf ihr gelaufen ist, dass die Zahlen etwas aussagen. Nach ein, zwei Tagen sind sie meist zu dünn für eine Entscheidung.

Willst du wissen, wie das bei dir aussehen würde?

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Maxim Claudius
Maxim ClaudiusBaut Anfragensysteme für Vertriebe.
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