PKV-Leads selbst generieren statt kaufen: lohnt sich das?
Das Problem mit gekauften PKV-Leads
Lucas und Fabian beraten zur privaten Krankenversicherung. Ihre Anfragen haben sie bisher gekauft, teilweise für 500 € das Stück. Viele davon passten nicht. Wer gekaufte Leads kennt, kennt das Muster: Die Kontakte sind oft nicht exklusiv, schwer erreichbar oder wollten nie wechseln.
Was wir stattdessen gebaut haben
Eigene Anzeigen auf Instagram und Facebook, mit den Gesichtern der beiden. Dazu ein Beitragsrechner als Einstieg und ein kurzes Formular, das vor dem ersten Anruf prüft, ob jemand passt. Jede Anfrage gehört nur ihnen und landet sofort im eigenen Kundenportal.
Umsatz nach Fabis eigener Rechnung: Bewertungseinheiten mal sechs, abzüglich 20 Prozent Stornoreserve, geteilt durch das Werbebudget.
Was am Anfang schiefging
Die erste Kampagne lief schlecht: über 40 € pro Anfrage, und fast das ganze Budget floss in eine einzige Anzeige. Ein echter Test fand gar nicht statt. Wir haben sie abgeschaltet und auf den Rechner mit Formular umgestellt.
Später waren die Anfragen billig, aber viele kamen von Rentnern, die längst versichert waren. Seitdem steht eine Altersfrage im Formular, und wir bewerten nicht mehr den Preis pro Anfrage, sondern wer dahintersteht.
Wann es sich lohnt und wann nicht
- Lohnt sich, wenn du neue Anfragen innerhalb von Minuten anrufst. Eigene Anfragen sind frisch, aber nur kurz.
- Lohnt sich, wenn du die ersten Wochen Rückmeldung gibst, welche Anfragen passen. Daraus wird das System besser.
- Lohnt sich nicht, wenn du nur einmal am Tag zum Telefon greifst oder keinen Platz für neue Beratungen hast.
Willst du wissen, wie das bei dir aussehen würde?
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